Theater

Dramaturgin am postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße (2012-2015)

Zwischen 2012 und 2015 war ich Haus- und Produktionsdramaturgin am postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße in Berlin tätig und war dabei u.a. an folgenden Projekten beteiligt:

2015: „Mais in Deutschland und anderen Galaxien“ von Olivia Wenzel, Regie: Atif Hussein, Dramaturgie: Nora Haakh und Katja Wenzel.

2015: „Tableau“ von Reihaneh Youzbashi Dijazi, Dramaturgie: Nora Haakh.

2014: „Kings“ von Nora Abdel-Maksoud in Zusammenarbeit mit Nora Haakh, Regie: Nora Abdel-Maksoud, Dramaturgie: Nora Haakh. * Eingeladen zum Festival Radikal Jung 2015, Stückabdruck in Theater der Zeit 5/2015.

2014: „Schwarz tragen“ von Elisabeth Blonzen, Regie: Branwen Okpako, Dramaturgie: Nora Haakh und Philipp Khabo Köpsell.

2013: „Sag mal, das wir nicht zuhause sind“ von Rashid Novaire, Regie: Berivan Kaya, Dramaturgie: Nora Haakh.

2013: „Liga der Verdammten“, eine Stückentwicklung von Imran Ayata und Neco Celik, Regie: Neco Celik, Dramaturgie: Nora Haakh.

2012: „Fahrräder könnten eine Rolle spielen“ von Marianna Salzmann und Deniz Utlu, Regie: Lukas Langhoff.

2012: „Scheppernde Antworten auf dröhnende Fragen“ von Nora Abdel-Maksoud, Salome Dastmalchi und Theresa Henning, Dramaturgie: Nora Haakh und Darja Stocker.

Theater

Performance-Workshop in Kroatien

Teilnehmer_innen aus Kroatien, Deutschland, und Brasilien kommen in dem kleinen Dorf Vhrihovina in den kroatischen Bergen zusammen, um sich zehn Tage lang via Film, Musik und Performance künstlerisch mit dem Thema „Brache“, dem Ort, und miteinander auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit meiner Bewegungs-Komplizin Natalie Riedelsheimer, Choreographin und Tänzerin, leite ich den Performance-Teil. Das Ankündigungsposter ist natürlich auch von mir.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Culture Seeding„, eine Kooperation von Mikub e.V. und Crna Ovca, gefördert von Erasmus Plus und Transdemo e.V.

Theater

Dramaturgie „Sie nannten ihn Tico“ von Nora Abdel-Maksoud, Münchner Volkstheater

„Sie nannten ihn Tico“ von Nora Abdel-Maksoud, Münchner Volkstheater, Premiere: 20. April 2016.

Regie: Nora Abdel-Maksoud, Bühne: Katharina Faltner, Kostüme: Tine Werner, Musikalische Leitung: Enik, Dramaturgie: Nora Haakh. Mit: Eva Bay, Moritz Kienemann, Luise Kinner, Mehmet Sözer, Max Wagner.

Deutschland in unmittelbarer Zukunft. Das von Politik und Wirtschaft verordnete Große Fasten hat das Land erkalten und irrationale Ängste ins Unermessliche wachsen lassen. Das bekommen vor allem die zu spüren, die auf der sozialen Leiter ganz unten sind.

Pancho und Lefty sind Schnorrer, zwei liebenswerte Versager. Auf einer wilden Verfolgungsjagd begegnen ihnen rasende Journalisten, resignierte Wohnungssuchende, Politiker mit Rechtsdrall, Pfandflaschen sammelnde Omis und Wurstbrot werfende Wutbürger.

Ein humoristischer Roadmovie durch die mediale Öffentlichkeit Deutschlands, eine satirische Bestandsaufnahme der Abgründe der Angstgesellschaft in der Krise, und die Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft.

Fotos © Daniel Delang.

Mehr dazu: Trailer *  Presse: „Tico ist all das, was der Gesellschaft fehlt, in der Lefty und Pancho gerade von der untersten Stufe stürzen: Wenn du frierst, zündet er sein Feuerchen für dich an. Wenn du hungerst, teilt er mit dir sein Brot. Und wenn du dich fürchtest, streicht er dir sanft über die Stirn.“ (Süddeutsche Kurzkritik ) „Und so könnte Sie nannten ihn Tico Kult werden, gerade auch für ein junges Publikum“ (Deutschlandfunk).

Theater

Dokumentartheater mit Auslandskorrespondenten, N-Ost-Medienkonferenz

Mit sechs Journalist_innen aus Deutschland, Armenien, Georgien, Ukraine und Kroatien erarbeiten wir in drei Workshoptagen ein 35-minütiges Dokumentartheaterstück, das zum Abschluss der großen Medienkonferenz im Berliner Aufbauhaus präsentiert wird:

Please check luggage now  – Theatre Workshop with Nora Haakh & Ilker Abay  at N-Ost Media Conference 2015: Translating Worlds

An airport. A transit zone. On the move between spaces, systems, circumstances, information flows and people meet. * We move between languages. We carry our suitcase, bag or backpack. We find stories. Some of them we share.  * Our theatre workshop will be an intensive and free space for reflection and improvisation around the experiences of corresponding, of strangeness, of being on the move, and working with emotion, mind and body. * A performance using different media and sharing what we found will be shown on Saturday.

Nora Haakh is a theatre director, dramaturg, and researcher. Last time she travelled, she carried her grandfather’s old leather suitcase to find the Cairo workshop that made it.  * Ilker Abay is a filmmaker, actor, and director. Seven years ago, he left istanbul and hitchhiked to Berlin with a small suitcase.

Nora Haakh im Gespräch mit Workshopteilnehmerinnen © MANDY KLOETZER Photography
Ilker Abay kündigt das Stück an. © MANDY KLOETZER Photography