{"id":515,"date":"2021-12-02T11:58:12","date_gmt":"2021-12-02T11:58:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nora-haakh.de\/?p=515"},"modified":"2025-03-11T04:53:07","modified_gmt":"2025-03-11T04:53:07","slug":"dissertation-ausgezeichnet-sonderpreis-des-augsburger-wissenschaftspreises-fuer-interkulturelle-studien-2021","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nora-haakh.de\/?p=515","title":{"rendered":"Augsburger Wissenschaftspreis"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Jury des Augsburger Wissenschaftspreises f\u00fcr Interkulturelle Studien hat meine Dissertation mit einem einmaligen Sonderpreis Kultur ausgezeichnet! Herzlichen Dank daf\u00fcr &#8211; insbesondere f\u00fcr die Anerkennung, die das f\u00fcr die Rolle der Kunst in unserer Zeit bedeutet. Herzlichen Dank an meine Betreuerinnen Prof. Dr. Dr. Gudrun Kr\u00e4mer und Prof. Dr. Katrin Sieg, an die BGSMCS an der Freien Universit\u00e4t Berlin und die DFG, an meine Familie und alle Wegbegleiter_innen &#8211; und besonders an alle K\u00fcnstler_innen und Vermittler_innen, deren Arbeit meine Arbeit m\u00f6glich gemacht hat! <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Augsburger Wissenschaftspreis f\u00fcr interkulturelle Studien<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Augsburger Wissenschaftspreis f\u00fcr interkulturelle Studien, der 1997 auf Initiative des Gr\u00fcnders von FiLL e. V., des Unternehmers und sp\u00e4teren Augsburger Friedenspreistr\u00e4gers Helmut Hartmann, erstmals ausgeschrieben wurde, zeichnet hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenh\u00e4ngenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt. Die Ausschreibung wendet sich an alle wissenschaftlichen Disziplinen und will in besonderer Weise interdisziplin\u00e4r und innovativ angelegte Qualifikationsarbeiten pr\u00e4mieren. Mit der Vergabe des Preises sollen Anreize f\u00fcr thematisch einschl\u00e4gige Forschungsarbeiten gegeben und interkulturelle Fragestellungen besonders gef\u00f6rdert werden. Damit ist das Anliegen verbunden, dass die Wissenschaft Forschungsergebnisse bereitstellt, die einen Beitrag zum besseren Verst\u00e4ndnis einer von \u201eDiversity\u201c gepr\u00e4gten Gesellschaft und den hier notwendig werdenden Gestaltungsformen leisten. Durch die Auszeichnung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wird die Bedeutsamkeit interkultureller Studien f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben in offenen Gesellschaften hervorgehoben und die wissenschaftliche Entwicklung im Hinblick darauf unterst\u00fctzt und vorangetrieben. Die <a href=\"https:\/\/www.uni-augsburg.de\/de\/ueber-uns\/ehrungen\/preise\/augsburger-wisspreis-interkulturell\/ausschreibung-fill-2022\/\">Ausschreibung f\u00fcr den Preis 2022<\/a> ist bereits f\u00fcr Bewerbungen offen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2021: Sonderpreis f\u00fcr den Kulturbereich<\/h2>\n\n\n\n<p>Erst- und einmalig vergibt die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis, der in diesen schweren Zeiten die Kultur f\u00f6rdern soll. Ausgezeichnet wird die ausgezeichnete Dissertation \u201eMajnun und Layla in der Contact Zone: \u00dcbertragungen aus dem Arabischen ins Deutsche im zeitgen\u00f6ssischen Theater\u201c von Dr. Nora Haakh (Freie Universit\u00e4t Berlin). Sie schl\u00e4gt mit ihrer Promotion eine Br\u00fccke zwischen Islam- und Theaterwissenschaft, sucht nach Strategien der \u00dcbersetzung und Verst\u00e4ndigung zwischen gesellschaftlichen Bereichen, Disziplinen, Sprachen und Horizonten.<br><br><strong>Nora Haakh<\/strong> ist Kulturwissenschaftlerin, Theatermacherin, Visual Performerin, und Dozentin. Sie arbeitet als freischaffende Dramaturgin mit zahlreichen translokalen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern an Konzept- und Textentwicklungen. Parallel dazu promovierte sie als Teil eines Exzellenz-Clusters an der Freien Universit\u00e4t Berlin. Ihre erste Monographie auf Grundlage ihrer Magisterarbeit wird aktuell f\u00fcr die Publikation vorbereitet. Seit 2020 hat sie einen Lehrauftrag f\u00fcr Theorie\/Dramaturgie an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung HAW Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-augsburg.de\/de\/campusleben\/neuigkeiten\/2021\/11\/30\/5463\/\">Hier <\/a>geht es zur vollst\u00e4ndigen Pressemitteilung. Ganz herzliche Gl\u00fcckw\u00fcnsche auch an die anderen Preistr\u00e4gerinnen Dr. Laura Otto und Jennifer Adol\u00e9 Akue-Dovi! <\/p>\n\n\n\n<p>Den Hauptpreis erh\u00e4lt Dr. Laura Otto f\u00fcr ihre Doktorarbeit \u201eUnbegleitet, minderj\u00e4hrig, Fl\u00fcchtling?! Fixierungen, Ambivalenzen und Aushandlungenvon \u201aadult minors\u2018 im Europ\u00e4ischen Grenzregime am Beispiel Malta\u201c. Otto leistet damit einen Beitrag zum interkulturellen Zusammenleben in unseren Gesellschaften. \u201eWir sprechen viel zu h\u00e4ufig \u00fcber statt mit jungen Gefl\u00fcchteten. Ich habe mich gefragt, wie sie ihr Ankommen in Europa erleben, welche Zukunftspl\u00e4ne sie haben und wie ihre Lebensrealit\u00e4t aussieht\u201c, erkl\u00e4rt die Preistr\u00e4gerin. Ihre Forschung, in der sie sowohl Perspektiven gefl\u00fcchteter als auch nicht-gefl\u00fcchteter Menschen ber\u00fccksichtigt, leistet einen wichtigen Beitrag dazu, diese Kontaktzone und die in ihr stattfindenden Aushandlungen zu betrachten. Ihre Arbeit l\u00e4sst verstehen, welche Dynamiken in diesen Situationen wichtig sind und wie soziale Koh\u00e4sion und interkulturelles Miteinander gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<br><br><strong>Laura Otto<\/strong> promovierte 2019 an der Universit\u00e4t Bremen, ihre Arbeit erschien im Dezember 2020 unter dem Titel \u201eJunge Gefl\u00fcchtete an der Grenze. Eine Ethnographie zu Altersaushandlungen\u201c im Campus Verlag. Seit April 2021 ist sie Associated Fellow im Graduiertenkolleg Practicing Place an der KU Eichst\u00e4tt-Ingolstadt, ihre\u00a0DFG-finanzierte PostDoc-Forschung ist an der Goethe Universit\u00e4t Frankfurt angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Den F\u00f6rderpreis vergibt die Jury des Augsburger Wissenschaftspreises f\u00fcr Interkulturelle Studien an Jennifer Adol\u00e9 Akue-Dovi f\u00fcr ihre Masterarbeit \u201eWie Kinder und Jugendliche of Color die Reproduktion von Stereotypen in Kinderh\u00f6rspielen wahrnehmen. Eine empirische Untersuchung der H\u00f6rspielreihe TKKG aus rassismuskritischer Perspektive.\u201c Akue-Dovi besch\u00e4ftigt sich darin mit einer der Herausforderungen der deutschen Migrationsgesellschaft \u2013 dem Reproduzieren von rassistischen Vorurteilen und Stereotypen in aktuellen Kinder- und Jugendmedien. Mit ihrer empirischen Studie m\u00f6chte sie dazu beitragen, dass eine rassismuskritische Auseinandersetzung mit Sprache und den damit verbundenen vermittelten Weltbildern in Kinder- und Jugendmedien ausgeweitet wird. Das st\u00f6\u00dft Sensibilisierung und Aufkl\u00e4rung an und schafft Anregungen, junge H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer davor zu sch\u00fctzen, rassistisches Wissen und Vorurteile durch Kinder- und Jugendmedien zu erlernen und zu reproduzieren. Im Idealfall f\u00fchrt das zu einer diskriminierungssensiblem inhaltlichen Reflektieren und einem kritischen Umgang mit diesen Medien, das bestenfalls zum \u00dcberarbeiten und Streichen kritischer Passagen und Begriffe f\u00fchrt.<br><br><strong>Jennifer Adol\u00e9 Akue-Dovi <\/strong>studierte an der Universit\u00e4t Hamburg. Sie plant das Thema ihrer Masterarbeit in weiteren Publikationen und einer anschlie\u00dfenden Dissertation zu vertiefen. Die Universit\u00e4t Hamburg wird Rassismuskritik als Bestandteil der Lehramtsausbildung, Bildungswissenschaft und Mehrsprachigkeitsforschung in Lehrveranstaltungsangeboten etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jury des Augsburger Wissenschaftspreises f\u00fcr Interkulturelle Studien hat meine Dissertation mit einem einmaligen Sonderpreis Kultur ausgezeichnet! 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